Geschichte

 
Der Salzfriedlhof, in dem die Museumsschänke untergebracht ist, stand ursprünglich in Hetzmannsdorf bei Rötz. Das Gebäude wurde 1968 mit Unterstützung des Landesamts für Denkmalpflege fachmännisch abgetragen und 10 Jahre später hier originalgetreu wiederaufgebaut. Damit konnte dieses "Waldlerhaus" aus dem 18. Jahrhundert erhalten werden. Typisch für diesen Haustyp sind die Blockbauweise mit einem flachen, überstehenden Dach. Wohnung und Stall waren unter einem Dach vereint. Man musste also das Haus nicht verlassen um von der Wohnstube in den Stall zu gelangen.

 

Der Name "Salzfriedlhof" geht auf den früheren Besitzer zurück, den Salzhändler Friedrich Schalk, der mit Gespannen nach Reichenhall fuhr und die Oberpfalz mit Salz belieferte.

 

Bemerkenswert ist die Größe des Einfirsthofes, die auf die Wohlhabenheit des Eigentümers schließen lässt.

 

1773 verkaufte er das Haus.

 

Im 19. Jahrhundert gestaltete man das Anwesen durch Anbau des Stalles zu einem Bauernhaus um.

 

Die ursprüngliche Form des Wohnhauses wurde dabei aber nicht verändert. Die im Türstock eingeschlagene Jahreszahl "1831" dürfte aus der Zeit der Umbauphase stammen.

 

Seit den 80er Jahren wird der "Salzfriedlhof" als Ausflugslokal, dass weit über die Landkreisgrenze bekannt und beliebt ist, geführt.